Pfarre Am Tabor

Auferstehung Christi

Pfarre Am Tabor

Auferstehung Christi

30. Sonntag im Jahreskreis, Allerheiligen und Allerseelen

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Bibelwort: Matthäus 22,34-40
Diese Verse haben es in sich – wegen ihrer Grundsätzlichkeit. Da ist zunächst der Versuch einiger Pharisäer, Jesus zu versuchen, also zu einem Fehler zu bewegen. Vermutlich suchen sie einen Weg, Jesus aus dem Weg schaffen zu können. Religionsführer neigen zur Enge. Neue Gedanken sind verdächtig. Darum erbitten diese Religionsführer von Jesus eine Antwort auf die Frage nach dem höchsten Gebot. Vielleicht, so ihre Hinterlist, verrät Jesus da schon das Judentum. Tut er aber nicht. Im Gegenteil. Als gläubiger und frommer Jude nennt Jesus eben das, was als „höchstes“ Gebot gilt: Gott zu lieben – und die Nächsten ebenso. Mit diesem Machtwort aus dem 5. Buch Mose (6,5) und dem Zusatz der Nächstenliebe ist das Gespräch, das als Falle begann, beendet.
Für uns auch. Jesus beantwortet die Frage aller Fragen. Was ist christlich? Was zeichnet unsere Heiligkeit vor Gott aus? Was ist das Wesen der Kirche? Nicht die Regelungen des Glaubens, sondern die Ermöglichung von Gottesliebe und Menschenliebe. Eine Kirche, die sich in Frage- und Antwortspielen verstrickt und in Regelungen, wer dazugehört und wer nicht, verfehlt ihren Auftrag und verliert ihre Aufgabe. Also verliert sie sich. Anders gesagt: Kirche ist eine Ermöglichung von Liebe. Damit Liebe lieben kann – gegen alle Erfahrung.
 
Michael Becker
 

GOTTESDIENSTE UND TERMINE 30.Okt. - 5.Nov. 2017

Mo 30.10. 8.00 Uhr Laudes und Eucharistie
(für verstorbenen Vater + Schwiegervater) (43)
9.00 Uhr Bastelrunde

Di 31.10. 10.00 Uhr Tanzen im Pfarrcafe
17.40 Uhr Rosenkranz
18.30 Uhr Abendmesse (für alle armen Seelen) (43)

Mi 1.11. Allerheiligen
9.00 Uhr Hl. Messe

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Bibelwort: Matthäus 22,34-40
Diese Verse haben es in sich – wegen ihrer Grundsätzlichkeit. Da ist zunächst der Versuch einiger Pharisäer, Jesus zu versuchen, also zu einem Fehler zu bewegen. Vermutlich suchen sie einen Weg, Jesus aus dem Weg schaffen zu können. Religionsführer neigen zur Enge. Neue Gedanken sind verdächtig. Darum erbitten diese Religionsführer von Jesus eine Antwort auf die Frage nach dem höchsten Gebot. Vielleicht, so ihre Hinterlist, verrät Jesus da schon das Judentum. Tut er aber nicht. Im Gegenteil. Als gläubiger und frommer Jude nennt Jesus eben das, was als „höchstes“ Gebot gilt: Gott zu lieben – und die Nächsten ebenso. Mit diesem Machtwort aus dem 5. Buch Mose (6,5) und dem Zusatz der Nächstenliebe ist das Gespräch, das als Falle begann, beendet.
Für uns auch. Jesus beantwortet die Frage aller Fragen. Was ist christlich? Was zeichnet unsere Heiligkeit vor Gott aus? Was ist das Wesen der Kirche? Nicht die Regelungen des Glaubens, sondern die Ermöglichung von Gottesliebe und Menschenliebe. Eine Kirche, die sich in Frage- und Antwortspielen verstrickt und in Regelungen, wer dazugehört und wer nicht, verfehlt ihren Auftrag und verliert ihre Aufgabe. Also verliert sie sich. Anders gesagt: Kirche ist eine Ermöglichung von Liebe. Damit Liebe lieben kann – gegen alle Erfahrung.
 
Michael Becker
 


Do 2.11. Allerseelen
16.30 Uhr Caritas-Sprechstunde
18.30 Uhr Requiem für die Verstorbenen der Pfarrgemeinde
Die Pfarrkanzlei ist geschlossen

Fr 3.11. 8.00 Uhr Frühmesse

Sa 4.11. 8.00 Uhr Frühmesse

So 5.11. 31. Sonntag im Jahreskreis
9.00 Uhr Hl. Messe
Einladung zum Pfarrcafe im 3. Stock